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STAR-GATE SPECIAL

von

ALISHA BIONDA

 

© MarioMoritz

 

 

 

STAR-GATE

TOR ZU DEN STERNEN

 

Die Erde in einer fernen Zukunft...

 

Im Jahre 2063 erfindet der geniale Wissenschaftler Professor Bryan Holmes ein sensationelles Gerät.

Das STAR-GATE, wie es genannt wird, ist ein Transmitter, der es den Menschen ermöglicht, ohne die Hilfe von Raumschiffen Reisen durch das Weltall zu unternehmen.

Natürlich wird zunächst eine Gegenstation gebraucht, die erst einmal mühselig mit Raumschiffen transportiert und von Menschen installiert werden muß. Doch es bieten sich phantastische Möglichkeiten, quer durch die Milchstraße eine Kette von STAR-GATES aufzubauen, um fast zeitlos Reisen zu unternehmen, wenn erst einmal auf vielen anderen Planeten die Geräte aufgebaut sind.

Die erste Gegenstation wird auf dem Mond installiert, eine logische Entscheidung. Doch schon beim ersten Probelauf kommt es zu einem Desaster; die von der Erde abgeschickten Personen landen nicht wie vorgesehen auf dem Mond, sondern auf einem fremden Planeten, der Phönix genannt wird - und der ebenfalls über ein STAR-GATE verfügt, das eindeutig nicht von Menschen erbaut wurde.

Auf der Erde haben große Wirtschaftskonzerne die Macht in den Händen, sie finanzieren nicht nur die Wissenschaftler, kostspielige Experimente und Raumschiffe, sondern auch Exkursionen ins All, um letztendlich davon wirtschaftlich zu profitieren. Diese Konzerne konkurrieren untereinander mit harten Bandagen, wobei die gegenseitige Abwerbung und Sabotage noch die harmlosesten Mittel sind. Die Konzerne sehen ungeahnte Möglichkeiten in dem so unvermutet aufgetauchten Transmitter - wo einer ist, sind sicher auch noch mehr - dabei übersehen sie aber zunächst die volle Tragweite dieses Kontaktes. Ein anderes Volk muß die Möglichkeiten der STAR-GATES schon länger nutzen, außerdem muß deren Technologie der irdischen ebenbürtig, wenn nicht gar überlegen sein.

Unvermeidlich erfolgt der erste Zusammenstoß mit den Fremden, die sich Kyphorer nennen, und deren Hilfsvolk, den Craahls.

Im Laufe der Zeit stellt sich heraus, daß auch die Kyphorer, die eine große Abneigung gegen Reisen mit Raumschiffen haben, selbst nicht die Erbauer der STAR-GATES sind. Doch sie sehen sich als Monopolisten und verlangen eine Art Zoll oder Tribut, welchen die Erde und ihre Bewohner selbstverständlich nicht zu zahlen bereit sind. Immerhin hat man eigenständig den Transmitter

erfunden, den Kyphorern steht also nichts zu. Aber es gibt noch ein weiteres Volk im Hintergrund - die Duuhls.

Gehört der Fremde mit den außergewöhnlichen Fähigkeiten zu diesem mysteriösen Volk? Er scheint den Menschen helfen zu wollen, doch seine Beweggründe, wie auch seine Herkunft bleiben im Dunkeln.

Bei einem erneuten Fehlsprung durch ein STAR-GATE wird eine Gruppe von Menschen aufgeteilt, und es vergehen 4 lange Jahre, in denen sich die Verhältnisse auf der Erde grundlegend ändern, bis die Verschollenen wieder auftauchen.

Doch gerade die Gruppe um Commander Ken Randall bringt Hilfe mit, ohne von der akuten Gefahr für die Erde zu wissen.

Dort, wo sie materialisiert sind, können sie nach schier unglaublichen Abenteuern fremde Raumschiffe erobern.

Während sie in das irdische System einfliegen, stellen sie fest, daß die Erde von den Kyphorern erobert wurde. Die Wirtschaftskonzerne sind zerschlagen, und die Menschen leiden unter der Besatzung, was jedoch nicht heißt, daß sie diese einfach hinnehmen. Die Überraschung, aber auch die Feuerkraft und andere technische Möglichkeiten der eroberten Raumschiffe sind jedoch groß genug, um die Kyphorer in einem verzweifelten Kampf vorerst zu vertreiben - was auch daran liegt, daß dieses Volk nur ungern Raumschiffe benutzt und deren Potential längst nicht ausschöpft.

Um weitere Invasionen durch die Transmitter auszuschließen, erfindet Professor Holmes zusammen mit Kollegen eine Art Sperre, die verhindern soll, daß die Kyphorer unberechtigt die irdischen Transmitter überrennen.

Aber die Gefahr ist natürlich noch nicht vorbei. Auf der Heimatwelt der Kyphorer werden neue Invasionspläne geschmiedet.

Unterdessen hat ein Team mutiger Raumfahrer unter Ken Randall die Suche nach den Duuhls aufgenommen. Es kommt zu einer denkwürdigen Begegnung mit einer ebenso schönen wie skrupellosen Unbekannten. Sind sie und der geheimnisvolle Xybrass, der zu den unmöglichsten Zeiten auftaucht, Angehörige des verschollenen Volkes der Duuhls?

Eine Menge ungelöster Fragen und einige Überraschungen erwarten die Menschen auf ihrem Weg ins Innere der Milchstraße.

Was verbindet die Cheekah, ein künstliches Volk mit unglaublichen Fähigkeiten, mit dem verschollenen Volk, das allem Anschein nach einer Katastrophe zum Opfer gefallen ist? Wie läßt sich dauerhaft verhindern, daß die Kyphorer die Erde überrennen?

Das ist der Beginn einer phantastischen, ungewöhnlichen Space-Opera, die den Leser in eine fremdartige Welt entführt, die er sich rasch zueigen macht.

 

STAR-GATE - das Tor zu den Sternen, eine faszinierende Vorstellung.

 

( co by Alisha Bionda, Margret Schwekendiek - BLITZ-Verlag)

 

 

 

 

STAR-GATE SERIENFÜHRER

von Margret Schwekendiek

 

15. August 2063 , Transition Phönix-Luna, Fehlsprung, von 25 gestarteten Menschen kommen 12 auf einem kyphorischen Planeten an, durch Roboter werden sie in eine Kältekammer gesperrt und 4 Jahre auf Eis gelegt, bei ihrer Rückkehr zur Erde ist auf Terra nichts mehr so wie es war. Die Kyphorer haben die Erde besetzt. Eine andere Gruppe von 8 Leuten wird nach Sonnentochter verschlagen,

landet Anfang September auf Luna. Die restlichen 4 landen auf Cheekan.

 

3-D-Schach , 8 mal 8 Felder in acht Ebenen, raumübergreifend, Sandy Torrance ist eine Meisterin darin, deshalb wird sie von The-Faro als Sklavin gehalten, damit sie es ihm beibringen und er später auch gegen sie spielen kann kann.

 

3-GHAL , Planet der Sonne TARR, Sitz der 2. Basis, auf der die Transmitterstraßen kontrolliert werden können. Nach dem Systemabsturz von BASIS-1 wird 3-GHAL angeflogen, um dort die Daten erneut zu beschaffen, erstes Zusammentreffen mit Yulendra.

 

Ammon , Hauptwelt der Dhuuls, einst ein reiner Wohnplanet, ist auch jetzt noch das reine Paradies. Keine Industrieanlagen, Energieerzeuger unterirdisch. Überall Wohnhäuser und gepflegte Parks, die von kleinen Robotern gewartet werden. Nur in den Sammelpunkten, Geschützte Horte, befinden sich die Dhuuls, die nicht mehr in der Lage sind, sich selbst zu versorgen, selbst die niedersten Instinkte sind ausgeschaltet. Für das Überleben sorgen die Querys. Der ganze Planet ist perfekt gestylt, nichts ist mehr natürlich, bis zum letzten Grashalm geplant und gepflegt. Hier versucht Yulendra die Menschen von der Erde festzuhalten, obwohl Randall nur mit ihr reden will.

 

BASIS-1 , kuppelförmige Station, ca. 200 m Durchmesser, robotgesteuert. Hier erhalten die Menschen eine Schulung, die es ihnen ermöglicht, die Station selbst zu benutzen und das Wesen der Stargates zu verstehen und zu manipulieren. In der Station sind 11 Raumschiffe vorhanden, mit denen interstellare Flüge möglich sind. Die Basis selbst ist fernflugtauglich, wie Xybrass bei einem seiner Besuche erklärt. Auf der Außenhülle gibt es eine Säule, viereckig mit schwarz-weißen Feldern bedeckt, sie ist der Flugcomputer der Basis, eine Art Anker-Schlüssel-Computer und wird bei der Landung ausgefahren.

 

Bernstein, Jerry , Journalist in Diensten von MECHANICS, gilt zu Anfang als Versager, bis er einem vermeintlichen Sabotageakt auf die Spur kommt, als das Stargate explodiert und 8 Menschen nach Phönix abgestrahlt werden. Clint Fisher läßt zunächst sein Gedächtnis löschen, doch das geht nicht auf Dauer, Jerry bekommt seine Erinnerungen zurück und wird nach Phönix versetzt, außer Reichweite.

Hier bleibt er auch während der Invasion durch die Kyphorer. Er macht die Expedition durch den Einweg-Transmitter mit und fliegt als erster mit auf der EXCALIBUR. Gilt von da an als bester Reporter des Sonnensystems. Immer am Puls der Zeit. Das machen die Kyphorer in menschlicher Maske sich zunutze; einer, als Bernstein maskiert entführt Professor Holmes. Später entdeckt der Reporter, daß die maskierten Kyphorer auf bestimmte Tonfrequenzen mit Schmerzen reagieren. Begleitet die EXCALIBUR ins Zentrum, auf der Suche nach Yulendra und den Dhuuls.

 

Besatzung der EXCALIBUR ,

Ken Randall - Kommandant, Tanya Genada - 1. Offizier, Rudolfo Calaroni - Ortung, Sven Mastix - Funk, Beneret - Feuerleitstand, Lew Scott - 2. Offizier und Navigator, Salvatore Battaglia - Chef der Beiboote, Ahmed Rashid - Chefastronom, Doktor Yan Uary - Bordarzt

 

Beschützende Seelenmutter , Holographie, die durch hypnotische Einflüsse dafür sorgt, daß die Dhuuls sich ihrer gräßlichen Lage nicht bewußt werden und sich konform verhalten. Einige der Menschen sind gegen die Hypnostrahlung immun.

 

Bulowas , Eingeborene des Planeten Phönix, bezeichnen den Transmitter als Schattentor, hängen einem primitiven Götterglauben an. Pieto ist einer der wenigen, die sich den Terranern anschließen.

 

Bund von Dhuul-Kyphora , Zusammenschluß zweier Völker, von denen die Dhuuls jedoch als ausgestorben gelten. Die Kyphorer haben die Herrschaft allein an sich gerissen und sind der Meinung, daß es in der Galaxis nichts und niemanden gibt, der ihnen gefährlich werden könnte. Das ändert sich erst, als die Menschen ihnen Widerstand entgegensetzen. Die Kyphorer sind auf Expansion aus und bewachen die Transmitter, damit niemand sie ohne ihre Erlaubnis benutzt. Sie sind ein machtgieriges Volk, das ohne Bedenken ganze Planeten zerstört, wenn Widerstand entgegengesetzt wird. Sehr langlebig.

 

Callahan, Tanith , blond, Programm-Entwicklerin, Freundin von Jerry Bernstein. Besitzt die Fähigkeit sich in die kyphorische, aber auch die fremdartige Logik auf BASIS-1 und den Raumschiffen hineinzudenken. Kann daher wesentlich schneller als andere Menschen neue Programme erstellen, die den Menschen das Leben erleichtern, bringt auch die BASIS-1 zum fliegen.

 

Chan, Haiko , Mongole, Survival-Spezialist, arbeitet für MECHANICS, liegt allerdings mit Fisher oft im Clinch, weil er zu eigenständig ist und häufig eigene Ansichten vertritt. Während der Invasion ist er einer der führenden Widerstandskämpfer. Besitzt ein blitzschnelles Auffassungsvermögen, eine fast stoische Ruhe und ist in der Lage sich auf jede veränderte Situation blitzschnell einzustellen. Wird

nach der Invasion vom gewählten König engagiert, um einen eigenen Geheimdienst aufzubauen.

 

Cheekah , 2. Planet einer Sonne vom G-Typ, 694 LJ von der Erde entfernt, bewohnt von erschaffenen Lebwesen, eine Mischung aus Reptil und Pflanze. Sie wurden in verbrecherischer Weise erschaffen, um den Dhuuls die Möglichkeit zu eröffnen, mit ihrer Hilfe eigene PSI-Fähigkeiten zu entwickeln. Doch bei dieser Schöpfung ging etwas schief, und Yulendra, die verantwortliche Wissenschaftlerin, löste eine Katastrophe für ihr ganzes Volk aus, als ihre Experimente außer Kontrolle gerieten. Die Dhuuls wurden verrückt, und eine höhere Macht, die sich Hor-Hekenu nannte, sorgte dafür, daß Yulendra und Xybrass unsterblich wurden, um das Unrecht wieder gut zu machen. Die Cheekah wurden auf einem Planeten ausgesetzt, behaupten aber von sich selbst, eine Bestimmung zu haben. Sie arbeiten mit den Menschen zusammen, und einige verlassen sogar ihren Planeten, obwohl sie dadurch

unfruchtbar werden. Scee, Ekkon, Raika, werden zu Freunden der Besatzung der EXCALIBUR. Die Wesen verständigen sich mit keckernden Lauten, beherrschen aber auch eine gewisse Art der Telepathie. Auf den ersten Blick sehen sie aus wie laufende Bäume, besitzen kräftige Muskelstränge, blätterartige Greiflappen und mehrere Augen. Auf der Erde oder im Raumschiff brauchen sie spezielle Klimakammern, um ihre Laufwurzeln im humusreichen Boden versenken zu können. Die Cheekah sind Meister an der Tronic, obwohl sie auf ihrem Planeten keine solchen Geräte besitzen, dort gibt es gar keine Technik.

 

Cheekan , bei dem Fehlsprung, der auch Randall vier Jahre seines Lebens kostete, wurde eine Gruppe von 4 Menschen hierher verschlagen. Mitglieder sind: Sheila Coulee, Cat Groskowsky, Pat Zagaty, Dan Forsythe. Sie müssen lernen auf einem fremden Planeten zu überleben und machen hier die erste Bekanntschaft mit den Cheekah, den Bewohnern. Es gibt gleich 2 Transmitter, deren Benutzung die Cheekah jedoch nicht zulassen, bei der Strahlung werden sie unfruchtbar. Planet ist erdähnlich, mittlere Temperatur 24°, besitzt 2 Monde, kaum Eis, nur schwach ausgeprägte Polkappen, keine Anzeichen einer technisch orientierten Zivilisation. Interessant ist der Planet zunächst durch die Transmitter, auf deren Spur Xybrass die Besatzung der EXCALIBUR setzt.

 

Craahls , humanoides Hilfsvolk der Kyphorer, silbergraue geschuppte Uniformen, reine Befehlsempfänger, fast ganz ohne Eigeninitiative

 

DAI-MI-SU , Weltkonzern ähnlich wie MECHANICS, nicht ganz so mächtig

 

De Costa, Juan , Spanier, Dim- und Strahlenphysiker

 

Dhuul , geheimnisvolles Volk aus der Nähe des Milchstraßenzentrums. Sie gelten als die Begründer des Bundes von Dhuul-Kyphora, sind jetzt jedoch nur noch ein Volk von Wahnsinnigen. Xybrass und Yulendra sind die letzten ihrer Art, die jedoch den Auftrag haben, ihrem Volk die Erlösung zu bringen.

 

Dhuular-System , Hauptwelt 4. Planet Ammon, mit ursprünglich sechs Monden, die bis auf einen bei der großen Katastrophe zerstört wurden. Das System befindet sich in direkter Zentrums-Nähe. Das ganze System hat die Eigenart zu "springen", im Rhythmus der Schwingungen der Elemente versetzt es sich in regelmäßigen Abständen, ohne daß klar wird, wie und warum. Von außen nach innen

gesehen sind die Planeten Usire, danach Soptet, Ammon, Renuntet, die anderen tragen keine Namen

 

Einweg-Stargate , von den Menschen benutzter Transmitter, durch Xybrass den Menschen zur Kenntnis gebracht. Der Weg führt in die Station BASIS-1, wo die Menschen einer intensiven Schulung unterzogen werden. Dieser Transmitter hat nur einen Anschluß, ist nicht an das galaxisweite Transmitterstraßennetz angeschlossen und kann auch nicht umgepolt werden.

 

EXCALIBUR , Dodekaeder, aus 12 Fünfecken zusammengesetzt, erstes Raumschiff der Menschheit, siehe auch BASIS-1 und Raumschiffe. Beschleunigung Unterlicht erfolgt über Phasenpuls bei 850m/sec bis knapp unter 1000m/sec, Überlichtantrieb geschieht über ein Mini-Black-Hole mit einem künstlich erschaffenen Gegenpol, dadurch wird die Raumkrümmung auf 100 % erhöht, ein

geschlossener Kreis, die Entfernung schrumpft dadurch auf Null. Die Zentrale ist ebenfalls fünfeckig und hat einen Durchmesser von 60 m. Sollstärke der Besatzung ist mit 90 Mann angegeben, kann aber von 3 allein geflogen werden. Schiff bietet im Ernstfall Platz für 500 Personen. Die Antriebsaggregate sind verkapselt und widersetzen sich allen Versuchen einer genauen Untersuchung. Innerhalb der Zentrale wird auf einem 20 m großen Holobildschirm die Umgebung übertragen, Andruckabsorber sorgen dafür, daß so gut wie nie Beharrungskräfte spürbar sind. Es ist und bleibt rätselhaft, wie die Energieversorgung zustande kommt, Energie scheint stets in unbegrenztem Maße zur Verfügung zu stehen.

 

Fisher, Clint , 48 Jahre zu Beginn der Abenteuer Sicherheitschef von MECHANICS INC., Spitzname "der Graue", weil er stets einen grauen Anzug und ein weißes Seidenhemd trägt, raucht Zigarillos, deren Gestank nicht jedem angenehm ist. Er ist auf seinem Gebiet fast ein Genie, vergißt nichts und niemanden und ist seinen Gegnern meist voraus, gilt als machtgierig, bleibt jedoch stets im

Hintergrund, von wo aus er die Fäden ziehen will. Sobald er von seiner gewohnten arroganten Art umschaltet zur Freundlichkeit ist Vorsicht geboten. Ist in der Lage Menschen in seinem Sinne zu manipulieren, wenn er nicht befehlen kann.

 

FLIBO , Konkurrenzfirma zu MECHANICS INC, entstanden aus den Konzernen FLICK und BOSCH, Chef Don Harris

 

Floureszenzfeld , leuchtendes Feld bei der Aktivierung eines Transmitters, wie STARGATE noch genant wird

 

Frascati, Lino , Chef von MECHANICS INC. Die eigentliche Macht hat aber Fisher, Frascati wird zu Anfang der Invasion durch die Kyphorer von Fisher erschossen, als er die Erde verkaufen will

 

FREIE SEELEN , Konzern, der vor der Invasion Psychopharmaka und andere Medikamente vertreibt

 

Genada Tanya , 26 Jahre, halblanges rötliches Haar, später silbern, Survival-Spezialistin, bildhübsch, wirkt südländisch, stammt aus Spanien. Zusammen mit Ken Randall führt sie unter der Oberaufsicht von Clint Fisher einen erbitterten Kampf gegen die Invasoren. Sie wird nicht nur bei der Arbeit die Partnerin von Randall, und ihre Einfälle sind ebenso verwegen wie seine. Dabei ist sie eine durchaus kluge und praktische Frau, die sich auch durch Rückschläge nicht entmutigen läßt. An Bord der EXCALIBUR ist sie 1. Offizier und hat die Befehlsgewalt, wenn Randall mal wieder auf einem "Ausflug" ist.

 

GRÜNE WELTEN , Weltkonzern s. DAI-MI-SU

 

Holmes, Bryan, Professor , 58 J. im Jahre 2063, Leiter des Stargate Projektes

 

Holmes-Wylbert-Weiche , Gerät zum Umleiten von Lieferungen durch den Transmitter, um den Kyphorern etwas vor der Nase wegzuschnappen. Durch die HWW ist das Stargate der Rebellen nicht anzumessen. Wir später benutzt, um die transmitter vor den Kyphorer regelrecht blind zu machen.

 

Hor-Hekenu , geheimnisvolles Volk, von dem niemand weiß, wie es aussieht. Scheint aber fast allmächtig. Hat die Dhuuls über viele Jahre hinweg beeinflußt und dem Volk die Dodekaederraumschiffe zur Verfügung gestellt, bis sie selbst eigene Schiffe entwickeln konnten. Haben nur wenige, aber dafür hochstehende Prinzipen. Yulendras Versuche verstießen gegen die Ethik der Hor-Hekenu, deshalb wurde das ganze Volk der Dhuul mit Wahnsinn gestraft, und Xybrass und Yulendra mit Unsterblichkeit, um das Unrecht wieder gut zu machen.

 

IMPERATOR , Kaumpfraumschiff der Kyphorer, das The-Faro dem Renegaten Maverick zur Verfügung stellt.

 

Intercom, Kommunikationsmittel für interplanetare Verständigung

 

 

©Mario Moritz

 

James , Robotbutler und Leibwächter Seiner Majestät, unbestechlich, loyal, teuer - eine _ Million Verrechnungseinheiten nach Terra-Standard

 

JEFF MESCALERO , Dodekaeder-Raumschiff der Menschheit, stammt ebenfalls von BASIS-1, Kommandant Trevor Sheridan, ehemals Pilot bei FLIBO, 1. Offizier Tex Idaho, Sandy Torrance, die sich jedoch auf Cheekan durch einen Transmitter absetzt, um ihren Rachegelüsten nachzugehen. Arbeitet auf Yoron unter kyphorischer Maske als Tala-Thar

 

Jensen, Chris(tiane), Professor , 36, Xeno-Analytikerin, wird auf die EXCALIBUR abkommandiert, wo sie auf Xybrass trifft, der eine seltsame Neigung zu ihr entwickelt. Sie hat diese neue Berufsgruppe gegründet, um aufgrund der Handlungen eines Fremdrassigen seine Handlungen vorhersagen zu können. Führt Rededuelle mit dem Dhuul, um auf die Weise weitere Informationen zu bekommen. Ist nicht das, was man unter einer Schönheit versteht, nicht sehr groß gewachsen, eher vollschlank, mit lockigen braunen Haaren. Hat aber ein fröhliches, ansteckendes Lächeln und eine sympathische Art. Hat eine Art Haß-Liebe zu Xybrass, was daraus resultiert, daß ihr Bruder beim Kampf gegen die Dhuul starb. Ist nach einiger Zeit jedoch bereit, dieses Wesen so zu akzeptieren, wie er nun mal ist.

 

Kar-Nol , militärischer Befehlshaber der Invasionstruppen der Kyphorer. Da dieses Volk sehr langlebig ist, leitete er auch schon die Invasion auf Phönix 100 Jahre vorher. Er ist auf eine Beförderung aus und nicht an den Menschen an sich interessiert, auf der Erde ist er der Stellvertreter von The-Faro, und genauso skrupellos

 

Kombi-Blaster , kyphorische Handfeuerwaffe, Kombination aus Schocker und Laserwaffe, mit größerer Reichweite und Durchschlagskraft als irdische Waffen, wird von den Menschen so übernommen

 

Kramert, Volker , 45 Jahre, Sicherheitschef bei FLIBO, untersetzt, wohlbeleibt und kahlköpfig,

 

Kronrat, demokratische Vereinigung der Sternenföderation, parlamentarische Monarchie - Erde, Phönix, Cheekan - Kronrat wählt den König, hat aber nur unbedeutenden Einfluß

 

Kyphorer , Volk aus den Tiefen der Galaxis, besitzen das Monopol auf Raumfahrt, indem sie andere Völker einfach auslöschen, die selbst Raumschiffe besitzen. Außerdem kontrollieren sie die Transmitter galaxisweit und verlangen Gebühren für jede Benutzung. Andere Völker werden rücksichtslos versklavt. Kyphorer sind menschenähnlich, haben allerdings kein Verhältnis zum Begriff

Menschenwürde oder Mitleid. Ihr Gefühlsleben bezieht sich ausschließlich auf die eigene Person. Besonders menschliche Frauen werden von ihnen geschätzt - als Sklavinnen für persönliche Gelüste. Sie reagieren seltsam auf bestimmte Töne, wie sie bei Musik auftreten, lassen sich dadurch leicht als Agenten auf der Erde aufspüren, nach der Kapitulation

 

Libellenschiffe , Raumschiffe unbekannter Herkunft, eindeutig feindlich eingestellt, robotgesteuert, die Vermutung liegt nahe, daß sie von den Dhuuls selbst entwickelt wurden, da Yulendra sie benutzt

 

Maister, Yörg, Doktor , Bioniker und Energiespezialist, klein, wohlgerundet, schwarzhaarig mit Backenbart und Stirnglatze

 

Maverick, William , Programmierer, spezialisiert auf Viren von harmlos bis radikal tödlich für jedes System, arrangiert sich recht schnell bei der Besetzung der Erde mit The-Faro, bekommt dadurch eine gewisse Macht, indem er andere verrät, gilt auf der Erde als menschlicher Herrscher während der kyphorischen Besatzung, ist bereit mit allen Mitteln die Rebellen zu jagen. Hat Befehlsgewalt über die craahlschen Söldner, muß sich aber auch den Anweisungen von The-Faro und anderen Kyphorern beugen. Wird nach der Beendigung der Invasion von The-Faro weiter genutzt

 

MECHANICS INC. , Hauptsitz in Detroit im MECH-TOWER, mächtigster Wirtschaftskonzern der Erde, Chef Lino Frascati, Sicherheitschef Clint Fisher. Wird bei der Besetzung zerschlagen, wie alle anderen Konzerne auch

 

Memory , eine Art Archivplanet, von Yulendra angelegt, von Xybrass weiter benutzt. Dort befinden sich verschollene Kunstwerke der Erde z. B., aber auch eine Art riesiger Rummel, in dem die Menschen haarsträubende Abenteuer erleben. Bezahlt werden die "Attraktionen" mit Gefühlen. Allerdings ist nicht klar, ob sich der Rummel ständig dort befindet, oder nur für die Terraner gemacht

wurde.

 

Nolan, William , 42 Jahre, Nuklear-Physiker, Wissenschaftler im Team von Professor Holmes auf Phönix. Wird durch einen unerklärlichen Zwischenfall beim Test des STARGATES auf Phönix in der Zeit zurückgeschleudert, steht dann mehr als hundert Jahre auf Phönix als Statue aus Stein, gilt offiziell als tot. Hat in dieser Gestalt die Fähigkeit Mentalenergie von Menschen abzuziehen und

Astralkörper zu erschaffen, womit er die Gruppe der Verschollenen von Phönix vor dem Tod rettet. Die Statue ist menschenähnlich, schluckt das Licht und gilt den Bulowas als heilig. Sie ist ein Lebenserhaltungssystem, das Xybrass erschuf, damit Nolan die Zeit bis zu Ankunft der Menschen überstehen konnte.

 

Phasenpuls , unterlichtschneller Antrieb der irdischen Raumschiffe

 

Phönix , entdeckt 2063 bei fehlgeschlagenem Transmitterexperiment. Besitzt eine pyramidenförmige Empfangsstation, eindeutig nichtmenschlich, Computergesteuert. Wird von einem Mond umlaufen, der kleiner ist als der irdische. Phönix wird bewohnt von primitiven, stark behaarten Eingeborenen, menschenähnlich, jedoch kleiner, gedrungener, kräftig, die reinsten Muskelpakete, Eigenname Bulowas. Zur Zeit der Invasion besteht bereits eine kleine Stadt als Siedlung mit festen Steinhäusern

Pieto, junger Bulowa von Phönix, ist intelligenter als seine Artgenossen, hat den brennenden Wunsch mehr zu sein als nur einer unter vielen. Stellt sich als erster den Menschen zur Verfügung, nachdem er mitgeholfen hat, die Gruppe der Menschen nach dem Transmitterfehlsprung zu befreien, schließt Freundschaft mit Randall.

 

Polarisator , Entwicklung von Dr. Wassilow, welches den Laserstrahlen an Bord der Dodekaederschiffe einen Impuls vorausschickt, der die gegnerischen Schirmfelder durchlässig macht.

 

Psycho-Kristalle , Steine, die den parapsychisch begabten Bulowas die Anwendung von Telekinese, Telepathie und Suggestion ermöglichen.

 

Pyramidenraumschiffe , Raumschiffe der Kyphorer, ähnlich gebaut wie ein Transmitter, reagieren empfindlich auf Flüge in der Atmosphäre, durch die Temperaturveränderungen kann es zu Auswirkungen auf den Transmitterantrieb kommen. Die Abmessungen der Kante betragen etwa 300 m. Durch eine Schaltung auf BASIS-1 können alle Pyramidenraumschiffe ihrer Transmitter beraubt

werden, indem man sie lahmlegt. In diesen Schiffen wird selbst die Sauerstoffzufuhr über eine Art Transmitter geregelt, so daß das ganze Schiff lahmgelegt ist.

 

Querys , sehen auf den ersten Blick aus wie die Außerirdischen, die uns stets als Besucher in Roswell vorgeführt werden. Kleiner, weißlicher Körper, sehr großer Kopf mit lidlosen dunklen Augen, keine Nase, ein schmaler Mund.

 

Ralion , Planet der Kyphorer mit Forschungsstationen

 

Randall, Ken , 27 Jahre, Survival-Spezialist, grüne Augen, schlank, dunkle Haare, sportlich, ausgebildeter Diplom-Physiker, zunächst mit Tanya Genada in einem regelrechten Wettstreit liegend, entwickelt sich der Mann zur Führernatur. Aufgrund seiner Ausbildung ist er in der Lage, aus ausweglosen Situationen zu entkommen, doch das verhindert nicht, daß er bei einem Fehlsprung, zusammen mit Tanya Genada in einen vierjährigen Kälteschlaf gelegt wird. Als die Menschen wieder daraus erwachen, ist die Erde von Kyphorern besetzt. Randall und seine Crew werden durch geheimnisvolle Hinweise von Xybrass auf die Spur der Einweg-Transmitter gebracht, dort auf BASIS-1 finden sie die Raumschiffe und nehmen aktiv gegen den Kampf gegen die Unterdrücker auf. In einem Handstreich erobern sie innerhalb des Sonnensystems ein kyphorisches Kampfschiff. Nach der Besetzung unternimmt Randal weitere Expeditionen, um im Namen der Menschheit Bedrohungen abzuwenden. Sieht die EXCALIBUR fast als sein Eigentum. Durch einen Sondervertrag mit der TSD bleibt er der Kommandant, steht aber auch dem König zur Verfügung.

 

Raumschiffe , auf BASIS-1 vorgefundene Schiffe, die aus 12 Fünfecken bestehen. Fassen etwa 500 Leute, wenn ale Kabinen besetzt sind. Fachlicher Name Pentagondodekaeder. Die Raumschiffe landen nicht auf mechanischen Tellern, sie schweben in Antigravfeldern. Das erste Schiff der Menschheit wird die EXCALIBUR.

 

Rheinstadt , Zentrale von FLIBO, ehemaliges Ruhrgebiet

 

Sabaldi, Franco , 27 Jahre, Trentiner, untersetzt, lebhaft, zuverlässig. Haare schneeweiß, ebenso die Pupillen. Man sagt ihm Kontakte zu kriminellen Organisationen nach, doch das sind nur Gerüchte, solange niemand etwas beweisen kann. Arbeitet für Clint Fisher und erledigt auch heikle Aufträge.

 

Schocker , Handfeuerwaffe mit betäubender Wirkung

 

Servantes, Mario , Spanier, Dim- und Strahlenphysiker

 

Shan , Planet, virtuelle Gottheit auf dem Wüstenplaneten Shabran, auf dem ein erbitterter Kampf um Wasser tobt.

 

Robotstation , Aufenthalt kostenfrei. Die nach einer Fehltransition im Transmitter gestrandeten Menschen werden gut versorgt, die Einwohner flüchten sich regelmäßig in eine irreale Traumwelt. Shan war ursprünglich an ein Netz aus Transmittern angeschlossen, unter der Voraussetzung selbst keine Raumschiffe zu bauen. Als die Bewohner gegen dieses Gebot verstießen, wurden sie ausgeschlossen, der Planet in eine Wüste verwandelt, und die wenigen Überlebenden vegetieren dahin.

 

Sonnentochter , Planet einer Sonne vom G-Null-Typ, ein Paradies, hier kann man alles bekommen, was man will. 8 Menschen werden durch einen Zufall hierher versetzt, in der virtuellen Gestalt von Tanith Callahan steht ein Computer zur Kommunikation zur Verfügung. Eingeborene Wesen sind die Sonnenkinder, eine Mischung aus Reptil und Vogel, gehen aufrecht auf vielgelenkigen Beinen mit Krallenfüßen, haben einen gedrungenen, muskulösen Körper und lange schuppige Arme. Auf den Schultern sitzt ein Vogelschädel mit gelblichen Augen. Aber sie erwarten Bezahlung, und die Menschen haben nichts. Im letzten Augenblick gelingt es ihnen, die Programmierung zur Erde einzustellen und zu fliehen.

 

Stanton, William C. , auf 7 Jahre gewählter König der Sternföderation. Steht in ständigem Clinch mit Fisher, der sich zuviel Rechte anmaßt. Eigentlich ist der König nicht mehr als eine Marionette, weil Fisher es gerne so hätte, bis Stanton sich darauf besinnt, daß er die Macht in Händen hält und dem Kronrat und den Menschen verantwortlich ist. Er weist Fisher in die Schranken, baut mit Hilfe von

Haiko Chan einen eigenen Geheimdienst auf und arbeitet für das Wohl der Menschen. Amtssitz in Sydney.

 

STAR-GATE , Gerät, das in der Lage ist, binnen eines Sekundenbruchteils Waren und Menschen über unvorstellbare Entfernungen zu transportieren. Bedingung ist jedoch eine Sende- und eine Empfangsstation. Erste Empfangsstation der Menschen wurde auf dem Mond gebaut, LUNA GATE. Siehe auch Transmitter

 

Terra, 2063 , der Beginn des Transmitterzeitalters und der Abenteuer, eingeleitet mit einem Fehlsprung

 

The-Faro , Kommandant der kyphorischen Besatzungstruppen auf der Erde, skrupellos, arrogant, sieht in den Menschen nur Sklaven, besonders in den Frauen. Verachtet Maverick, sieht ihn aber als nützlichen Idioten, der allerdings entbehrlich wird, wenn es Probleme gibt. Muß die Kapitulation eingestehen, wird aber vom Denkernetz seiner Heimat nicht bestraft.

 

Torrance, Sandra "Sandy" , muß sich als Sklavin The-Faro beugen. War einst Schachmeisterin, und er zwingt sie, ihr das Spiel in allen Facetten beizubringen, um selbst gegen einen Computer zu bestehen. Wenn er nicht gut genug ist, schenkt er sie Maverick, das war seine Drohung. Da sie für die Lehren bei Bewußtsein sein muß, bekommt sie von den Drogen, die den Geist auslöschen, nur geringe

Dosen, und so erlebt sie alles bei Bewußtsein mit. Macht sich später durch den Transmitter auf Cheekan auf und davon, um ihre Rache an The-Faro zu suchen, hilft dabei der Menschheit weiter, weil sie als Kyphorerin verkleidet den entführten Professor Holmes befreit.

 

Translator , universelles Übersetzungsgerät

 

Translator-Kristall , kyphorischer Sprachübersetzer mit ungeheurer Geschwindigkeit

 

Transmitter , Gerät zur Überwindung stellarer Entfernungen in Nullzeit, dreieckige Pyramidengrundform, entwickelt von Prof. Holmes. Die Kyphorer nutzen diese Geräte seit Jahrtausenden, es scheint Zufall, daß Holmes das Prinzip noch einmal erfunden hat

 

Trick-Stop , Ausgangspunkt für den Einweg-Transmitter, gehört jedoch auch zum galaxisweiten Transmitternetz

 

TSD, Terranischer-Sicherheitsdienst , nach der Invasion der Kyphorer eingerichteter Apparat, zuständig für irdische Probleme und intergalaktische Maßnahmen, Leiter Clint Fisher

 

van Veldt, Janni, Doktor , 42 Jahre, Holländerin, kurzes blondes Haar, Fachgebiet Strahlenphysik, aber praktisch mehr als unbegabt, sammelt grüne Kugelschreiber,

 

Venus , 2. Planet der Erdensonne, Transmitter-Teststation, Internierungslager Venus-Alpha von FLIBO, Kobaldminen bewirtschaftet von Zwangsarbeitern. Atmosphäre 0,7 % Wasserdampf, Stickstoff, geringe Mengen Quecksilber und Chlorverbindungen, 90 % nicht atembare Kohlensäure, Durchschnittstemperatur bei 480° Celsius, in der gemäßigten Zone noch über 100° Celsius. Durch Terraforming mit Spaltalgen wurde die Kohlensäure aufgebrochen und Sauerstoff erzeugt. 700 Meilen von Alpha entfernt liegt Fortschritt Venus, ein Freiwilligen-Camp, das nur erstklassige Leute beschäftigt

 

Vetusta , Dschungelplanet, wird entdeckt beim Versuch von Phönix aus direkt die Erde zu erreichen, Robotstation

 

von Wylbert, Eberhard , Wissenschaftler in Diensten von FLIBO, wird von MECHANICS abgeworben, nachdem man ihn in einem Handstreich von der Venus entführt hat

 

Wassilow, Dimitrij, Doktor , Dim-Physiker aus Irkutsk, beschäftigt sich mit den Cheekah und Janni van Veldt zusammen mit den Ungereimtheiten der fremdartigen Raumschiffe und BASIS-1

 

Xarith , Festung auf Phönix, von Eingeborenen bewohnt, Handelszentrum mit rd. 20 000 Einwohnern

 

Xybrass , der Geheimnisvolle, mutmaßlicher Dhuul, taucht zum erstenmal auf Phönix auf, Alter unbestimmbar, nennt sich selbst einen Unsterblichen, der jedoch vor seinem Tod eine Aufgabe zu erfüllen hat. Er besitzt schwarze Haare und eine bleiche, fast weiße Haut. Die Haare sind kurz und ragen wie ein Pfeil bis in die Stirn. Die Iris der schmalen, mandelförmigen Augen ist golden, die

Pupillen tiefschwarz und unendlich. Xybrass trägt einen hautengen schwarzen Dreß, darüber einen silbernen Umhang fast bis zum Boden, der mit einer silbernen Spange mit unbekannten Symbolen gehalten wird. Innen ist das Cape violett. Xybrass besitzt die Fähigkeit sich zeitlos und ohne Hilfsmittel von einem Ort zum anderen zu versetzen. Nach menschlichen Maßstäben ist Xybrass fast

unverletzlich und allmächtig, mit einem einzigen Gedanken kann er Ereignisse von großer Tragweite auslösen. Aber auch ihm sind Grenzen gesetzt, die jedoch kaum ersichtlich sind. Er scheint unsterblich, und das nicht freiwillig, eine höhere Macht beherrscht ihn. Sein Verhalten ist stets spöttisch und überlegen, aber er will den Menschen offensichtlich nichts Böses. Immer wieder taucht

er auf, wie aus dem Nichts, um den Menschen mit Spott oder aber Dringlichkeit rätselhafte Botschaften zu überbringen, eine Angewohnheit, die bei den meisten Terranern nicht gut ankommt. Wie sich herausstellt, hat er schon über Jahrhunderte hinweg die Menschen beobachtet und einiges von ihren Gewohnheiten angenommen.

 

Yoron , von Kyphorern besetzter Planet, 3 große Monde, blaue Riesensonne, Einwohner sind zwergenartige Wesen, die in Verbindung mit anderen Wesen als Katalysatoren gelten. Wer über latente Psi-Begabung verfügt, kann sie in Gegenwart der Yoroner benutzen, es reicht, wenn ein Zwerg anwesend ist, er selbst muß nichts tun. Yoroner können angeblich ihren Planeten nicht verlassen, doch

Yulendra besitzt welche von ihnen in ihren weißen Humoid-Robotern. Zwerge haben große gelbe Augen und benötigen keinen Sichtschutz gegen die grelle Sonne, sehen immer etwas traurig aus.

 

Yulendra, die Zeitlose , bildschöne Frau mit langen dunklen Haaren, die über ungewöhnliche Gaben verfügt, benutzt Libellenraumer. Die Menschen begegnen ihr, Herrin der Urwelt, zum erstenmal auf 3-GHAL im Tarr-System, als sie "überredet" wird, den Terranern Daten auszuhändigen, die für einen Neustart der Tronic notwendig sind, nachdem durch eine Frage der Cheekah das ganze System auf BASIS-1 abstürzt. Sie hatte einst durch Experimente im bio-genetischen Bereich Monstren erschaffen, aus denen dann die Cheekah wurden. Sie ist skrupellos und ohne Gefühl, sieht nicht ein, daß sie die Fehler gemacht hat und kann schon gar nicht begreifen, daß nicht die ganze Galaxis nur dazu dient, ihre Wünsche zu erfüllen. Trifft in Randall zum erstenmal auf einen heftigen Widersacher, und auch Xybrass, mit dem sie vor langer Zeit eine heftige Affäre hatte, bekämpft sie. Nach einer Gen-Manipulation an sich und Xybrass können die beiden die Nähe eines Cheekah nicht ertragen, ebenso wie die Wesen in Starre verfallen in der Nähe eines Dhuul. Yulendra will keinen Kontakt mit den Menschen, obwohl sie schon längst eingesehen hat, daß sie allein niemals ihre Aufgabe lösen kann, welche ihr die Hor-Hekenu aufgegeben haben.

 

Zentrum , Station, von der aus der Bund von Dhuul-Kyphora regiert wird, kreist um einen der Planeten des Systems. Hat die Form eines künstlerisch gestalteten Kopfes mit mehreren Tausend Metern Durchmesser, hier tagt der Kronrat mit Abgeordneten zahlloser Planetenverwaltungen. Kronrat ist aber nur ein Teil der Regierung, Hauptregierung ist das Gedankenkollektiv im Verbund mit einem

Rechengehirn. Damit verbunden ist wiederum das "Denkernetz", oder auch Gehirnkollektiv. Bei alten verdienten Politkern wird das Gehirn aus dem Körper geborgen und dem Kollektiv zugefügt, die eigentliche Legislative. Um mit den anwesenden Kronräten zu reden, wird eine Gestalt projiziert, die dem Idealbild eines Kyphorers entspricht.

 

 

 

 

 

STAR-GATE - Tor zu den Sternen

Die Erde, 15 July 2063.

Die Menschen haben eine phantastische Erfindung gemacht. Sie haben einen funktionierenden Transmitter - das Star Gate - gebaut.

Nach anfänglichen Versuchen, Gegenstände und Personen über kurze Entfernungen zu transportieren, war vor drei Tagen ein Mensch durch das Star Gate getreten; und in der Station auf dem Mond angekommen.

Heute ist es soweit, eine Gruppe von sieben Menschen wird durch den Transmitter treten, um die gigantische Entfernung in einer nicht messbaren Zeitspanne zurückzulegen. Wird alles gut gehen? Wird - das Tor zu den Sternen - Wirklichkeit?

 

So beginnt der Roman "Das Transmitter-Experiment". Der Auftaktband der Serie "Star Gate" aus dem Merkur-Verlag. Ein Team von Wissenschaftlern und Survivial-Spezialisten wagt den Schritt durch den Transmitter. Doch sie kommen nie auf dem Mond an.

Sie landen in einem Transmitter unbekannter Bauart, die Welt, die sie erreichen, nennen sie Phönix.

Wie sich herausstellt, sind sie in ein bestehendes Transmitternetz eingedrungen. Und haben somit zwei Probleme:

Wie können Sie zur Erde zurückkehren? Und sind die geheimnisvollen Erbauer freundlich oder feindlich gesonnen? Und welche Rolle spielt Xybrass, der geheimnisvolle Fremde?

Im April 1986 erschien "Das Transmitter-Experiment" und eröffnet eine Erde, in denen Konzerne über die Welt herrschen. Der Held der Serie, Ken Randall, ist Survivial-Spezialist des Konzern Mechanics, Inc., ein Technologiekonzern mit Sitz in Detroit.

Auf der Vorderseite des Romans wird das Titelbild von einem Tor begrenzt, der Rand und die Rückseite ist in einem Farbverlauf von hellblau nach schwarz gezeichnet. Die Rückseite ist werbefrei.

Zwei Seiten Leserforum erzählen die Entstehung der Serie. Der Mittelteil beinhaltet jeweils eine Kurzgeschichte, die Anfangs von den Verlegern Volker Krämer und Werner Wylbert verfasst werden, ab Band 10 erscheinen Leserstories.

Autoren sind Kurt Carstens ( Werner Kurt Giesa ), Frank Rehfeld, Carsten Meurer ( Uwe Anton ) und Wilfried A. Hary. Am Ende jeden Romans erscheint ein Datenblatt, dass dem Leser die Welt von Star Gate näher bringt. Verfasser ist W.A.Hary.

 

Romane im Merkur-Verlag April 1986-Juni 1986:

      1. Das Transmitter-Experiment Kurt Carstens

      2. Flucht von "Phönix" Frank Rehfeld

      3. Höllenkommando "Phönix" Frank Rehfeld

      4. Geheimcode Alpha Carsten Meurer

      5. Wrack aus der Vergangenheit Wilfired A. Hary

      6. Ende eines Quellenherren Carsten Meurer

      7. Stadt der Illusionen Carsten Meurer

      8. Wasser für Shan Carsten Meurer

      9. Das Geheimnis der Staue Frank Rehfeld

      10.Botschafter von den Sternen Frank Rehfeld

      11.Das Transmitterinferno Kurt Carstens

      12.Planet der Götter Kurt Carstens

 

Überraschender Weise wird die Serie im Juni 1986 eingestellt. Schlusspunkt ist Band 11 : Das Transmitterinferno. Ein Jahr geht ins Land, bevor die Serie weitergeführt wird. Auf Grund der Leserresonanz beschließen Volker Krämer und Werner Wylbert die Serie in Eigenregie weiterzuführen und gründet den Verlag Volker Krämer.

Neben dem schon fertig gestellten aber nie vertriebenen Band 12 : Planet der Götter erscheint der Roman Zeitsprung von Kurt Carstens im Direktvertrieb.

Auf der Leserseite findet man die Erklärung für die plötzliche Einstellung:

"Romanhefte werden über den Pressegroßhandel vertrieben. Das bedeutet : der Verlag lieferte sein Produkt an die Großhändler, und diese verteilen es dann an den Einzelhandel. Nur funktionierte dies bei Star Gate meist nicht! Entweder wurden die Roman nicht pünktlich in den Handel gebracht, oder sie wurden gar nicht verteilt...

Das konnte der Merkur-Verlag nicht verkraften. Die Serie wurde eingestellt, der Verlag hörte auf zu existieren" ( Volker Krämer).

So wurde die Serie fortgesetzt, ein Handlungssprung brachte den Leser vier Jahre in die Zukunft. Alleiniger Autor war Werner Kurt Giesa. Die geplante Handlungslinie wurde verändert. Randall und seine Crew kehren zur Erde zurück, doch wurde die Erde von den Erbauern der Transmitter versklavt. Wie wird die Zukunft der Erde aussehen?

Doch der Direktvertrieb brachte nicht genügend Leser, so wurde die Serie im Februar 1988 mit Band 21 : Planet der Cheekah ein zweites Mal eingestellt.

 

Romane im Verlag Volker Krämer Juni 1987-Februar 1988:

      13. Zeitsprung

      14. Station im Nichts

      15. Die Rebellen von Terra

      16. Testflug der Excalibur

      17. Welt der bunten Drachen

      18. Die kyphorischen Jäger

      19. Vorstoß zur Erde

      20. Flucht in die Galaxis

      21. Planet der Cheekah

 

Parallel erschien im Verlag Hary-Production die schon geschriebene / geplante Fortsetzung des vorgesehenen Handlungsverlauf als Diskoman ( = Exklusive Spannungsromane auf Disketten):

      Diskoman Nr. 22 : Der verrückte Computer

      Diskoman Nr. 24 : Gestrandet zwischen den Sternen

      Diskoman Nr. 4 : Martha

      Diskoman Nr. 1 : "Menschen unerwünscht"

      Diskoman Nr. 2 : Der Clan der Rebellen

      Diskoman Nr. 3 :Unter fremder Sonne

      Diskoman Nr. 5 :Erfolgsaussichten : Null Prozent!

 

Bei den zweimaligen, plötzlichen Einstellungen blieben schon geschriebene Roman auf der Strecke und erschienen nie bzw. nur als Diskette.  Diesen nahm sich der "Erste Deutsche Fantasy Club e.V." an.

Die Publikation "Die verschollenen Abenteuer" erschien 1995 und enthielt 9 Romane.

 

Aus dem Merkur Verlag:

      13. Die Rebellen von Moran -Dur Frank Rehfeld

      14. "Menschen unerwünscht" Wilfried A. Hary

      15. Der Clan der Rebellen Wilfried A. Hary

      16. Unter fremder Sonne Wilfried A. Hary

      17. Erfolgsaussichten : Null Prozent! Wilfried A. Hary

      18. Gestrandet Uwe Anton

 

Aus dem Verlag Volker Krämer :

      22 Die zweite Basis Kurt Carstens

      23 Herrin der Unterwelt Kurt Carstens

      24 Die Zwerge von Yoron Kurt Carstens

 

Wieder ging einige Zeit ins Land, bis der BLITZ-Verlag sich entschloss, die Serie im Paperback nachzudrucken, wobei der Roman "Wrack aus der Vergangenheit" weggelassen wurde:

      1401 : Giesa W. & Rehfeld, F. : Das Transmitter-Experiment

      1402 : Anton, Uwe : Wasser für Shan

      1403 : Giesa W. & Rehfeld, F. : Botschafter von den Sternen

      1404 : Giesa, Werner : Zeitsprung

      1405 : Giesa, Werner : Vorstoß zur Erde

      1406 : Giesa, Werner : Die 2. Basis

 

Nach anfänglichem Erfolg ( Band 1401 erreichte mindestens die 5. Auflage ) ließ das Leserinteresse nach, die angedachte Fortsetzung entfiel. Doch die wechselhafte Geschichte setzte sich fort. Werner Wylbert gründete den gleichnamigen Verlag und die langersehnte Fortsetzung erschien:

 

      Margret Schwekendiek : Experimente der Dhuuls

 

Doch mit Auflösung des Wylbert-Verlages blieb auch die weitere Fortsetzung aus.  

Mittlerweile hat sich der BLITZ-Verlag wieder der Serie angenommen.

( Redakteur: Michael Schmidt ),SONO 1., http://www.fantasyguide.de

 

 

Band 1

Das Transmitter-Experiment

Werner K. Giesa & Frank Rehfeld

Science Fiction

176 Seiten Paperback

9.90 EUR

Titelbild von Gutierrez

2063 gelingt einem Team von Wissenschaftlern die Verwirklichung eines alten Menschheitstraums:

Der Transmitter - die Überbrückung beliebig großer Entfernungen in Nullzeit! Am 15. Juli des Jahres wagt eine Gruppe von Spezialisten den Schritt per STAR GATE von der Erde zum Mond. Da geschieht das Unfaßbare: Sie materialisieren in einer Transmitterstation, die ihnen vollkommen fremd ist. Schnell wird klar, daß sie sich auf einer fremden Welt befinden! Doch wie ist das möglich? Viel Zeit bleibt den Menschen nicht, um nach einer Erklärung zu suchen, denn dieser Planet ist ihnen alles andere als freundlich gesonnen...

 

Band 2

Wasser für Shan

Uwe Wasser Anton

Science Fiction

176 Seiten Paperback

9.90 EUR

Der alte Menschheitstraum, die Überbrückung beliebiger Entfer-nungen in Nullzeit per Transmittertechnik, ist Realität geworden. Im Jahr 2063 wagt ein Spezialistenteam den Schritt durch das STAR-GATE""... und landet auf einer fremden Welt!

Auf diesem Planeten - von den Menschen ""Phönix"" getauft - entgehen sie nur knapp dem Tod, denn die dortigen Eingeborenen halten die Wissenschaftler für ""Dämonen""... und wollen sie opfern.

Offensichtlich sind die Menschen durch Zufall in ein bestehendes Transmitter-System eingedrungen.

Doch wer sind dessen Erbauer...?

Perry Rhodan-Autor UWE ANTON schrieb diesen Roman, der 1986 innerhalb der STARGATEHeftromanreihe beim ""Merkur-Verlag"" in mehreren Teilen erschien. Überarbeitet liegt er nun erstmalig in Buchform vor.

 

Band 3

Botschafter von den Sternen

Werner K. Giesa & Frank Rehfeld

Science Fiction

176 Seiten Paperback

9.90 EUR

Am 15. Juli 2063 mißlingt das Experiment STAR-GATE"", die Überbrückung beliebiger Entfernungen per Transmittertechnik, denn beim Transit landet ein siebenköpfiges Team von Spezialisten nicht wie geplant auf dem Mond, sondern auf einer fremden Welt. Durch Zufall ist man in ein bestehendes Transmittersystem eingedrungen, dessen Erbauer über eine unglaubliche Technologie verfügen.

Ein erneuter Versuch verschlägt das Team zur Wüstenwelt ""Shan"". Dort erfahren sie, welch drakonische Strafen zu erwarten sind, wenn man die Gesetze der Erbauer der Transmitterstraßen mißachtet - die Erde schwebt in großer Gefahr! Die Flucht von ""Shan"" gelingt, doch der Kontakt zu Terra ist unterbrochen. Es gibt keine Möglichkeit, die Erde zu warnen...

 

1986 erschien im ""MERKUR-Verlag"" die SF-Romanheftserie "STAR GATE - TOR ZU DEN STERNEN",

die später im ""Verlag-Krämer"" fortgesetzt wurde.

Die jetzt vorliegende Buchausgabe erscheint in neu überarbeiteter Fassung.

 

Band 4

Zeitsprung

Werner K. Giesa

Science Fiction

176 Seiten Paperback

9.90 EUR

Am 15. Juli 2063 mißlingt das Experiment STAR-GATE, die Überbrückung beliebiger Entfernungen per Transmittertechnik, denn beim Transit landet ein Team von Spezialisten nicht - wie geplant - auf dem Mond, sondern auf einer fremden Welt. Durch Zufall ist man in ein bestehendes Transmittersystem eingedrungen, dessen Erbauer über eine unglaubliche Technologie verfügen.

Als das Terra-STAR-GATE durch einen Sabotageakt vernichtet wird, befinden sich fünfundzwanzig Menschen in dem Transmitter - unter ihnen auch Ken Randall und sein Team. Niemand auf der Erde weiß, ob sie die Katastrophe überlebt haben.

Dann überschlagen sich die Ereignisse auch auf Terra ...

 

Band 5

Vorstoß zur Erde

Werner K. Giesa

Science Fiction

176 Seiten Paperback

9.90 EUR

Die EXCALIBUR hat ihren ersten Testflug mit Bravour überstanden, doch nun droht das Raumschiff im Angriffsfeuer der 'Libellen'-Raumer zu vergehen ...

Derweil versucht Haiko Chan auf Terra den Kyphorern ein weiteres STAR-GATE abzujagen, doch seine Erfolgschancen sind gering ...

STAR-GATE, die packende Science Fiction-Serie, geschrieben von den bekanntesten deutschen SFAutoren.

 

Band 6

Die 2. Basis

Werner K. Giesa

Science Fiction

176 Seiten Paperback

9.90 EUR

vergriffen. Zur Zeit im Nachdruck

Eine fremde Macht erobert die Erde und die Rebellen von Terra wehren sich gegen die Invasoren.

Furioser Höhepunkt der STAR-GATE-Saga.

 

Band 7

Experimente der Dhuuls

Horst Hoffmann & Margret Schwekendiek

Science Fiction

176 Seiten Paperback

9.90 EUR

Die Crew der EXCALIBUR macht sich auf das Rätsel der Dhuuls zu untersuchen. Die Spur führt ins Zentrum der Galaxis. Die Antworten liegen nicht nur auf dem Hauptplaneten dieses geheimnisvollen Volkes. Die EXCALIBUR und ihre Besatzung erleben eine Zeitreise, die so ungewöhnlich ist, daß die Menschen an ihrem Verstand zu zweifeln beginnen.

Die rasante Fortsetzung der STAR-GATE-Saga vom Perry Rhodan-Autor Horst Hoffmann und Margret Schwekendiek.

 

Band 8

Die letzten ihrer Art

Horst Hoffmann & Margret Schwekendiek

Science Fiction

176 Seiten Paperback

9.90 EUR

Der Hauptplanet der Dhuuls ist zum Brennpunkt rasanter Geschehnisse geworden. Yulendra, die Zeitlose, weigert sich mit den Menschen zusammenzuarbeiten. Sie und Xybrass hüten ein schreckliches Geheimnis, das nur nach und nach gelüftet wird.

Und: Wer sind die Hor-Hekenu? Ken Randall und die Crew der EXCALIBUR stehen vor mehr als einem Rätsel.

Die rasante Fortsetzung der STAR-GATE-Saga von Horst Hoffmann (Perry Rhodan, Raumpatrouille Orion) und Margret Schwekendiek (Titan).

 

Band 9

Schach den Kyphorern

Horst Hoffmann & Margret Schwekendiek

Science Fiction

176 Seiten Paperback

9.90 EUR

Auf der Heimatwelt der Kyphorer kommt es zu seltsamen Ereignissen. Immer wieder brechen einzelne Wesen zusammen, werden gewalttätig und versinken schließlich in Apathie. Das Denkernetz ordnet sofortige Aufklärung an, doch die beauftragten Wissenschaftler tappen im Dunkeln. Währenddessen wird eine neue Invasion auf die Erde geplant. Geheimdienst und Spione arbeiten auf Hochtouren.

 

IN VORBEREITUNG:

Band 10

Gehirnpest

Horst Hoffmann & Margret Schwekendiek

Science Fiction

176 Seiten Paperback

9.90 EUR

Die EXCALIBUR sitzt mit dem Dhuul Xybrass noch immer auf Ammon fest. Auf Kyphora kämpft Sandra Torrance einen einsamen verzweifelten Kampf gegen ihren Peiniger. The Faro will ihren Willen brechen, doch von der Erde her ist Hilfe unterwegs.

Aber auch hier lauert eine tödliche Gefahr.

 

 

 

INTERVIEW MIT VOLKER KRÄMER

 

Als Volker Krämer vor vielen Jahren diese Idee entwickelte, ahnte er sicher nicht, welch eine wundervolle Weltraumsaga sich daraus weiter formen würde. Aus der anfänglichen Geschichte ist mit Hilfe weiterer Kollegen mit wahrhaft blühender Phantasie ein eigenes Universum entstanden. Der Leser wird auf eine Reise zu den Schönheiten und Absonderlichkeiten des Weltalls mitgenommen. Er lernt andere Völker und fremde technische Errungenschaften kennen. Kann miterleben und mit den Menschen fühlen, die mit diesen fremden Dingen konfrontiert werden - er begleitet die Menschheit der Zukunft auf einer Reise durch Zeit und Raum.

Längst hat die STAR-GATE-Serie ihre Anfänge hinter sich gelassen. Aus der ursprünglichen Idee ist eine Vision geworden, an der mehrere Autoren beteiligt sind, die alle ihre Gedanken mit einbringen und so für eine abwechslungsreiche Vielfalt sorgen. Der Initiator war, wie schon erwähnt, Volker Krämer. Seiner Phantasie ist es zu verdanken, daß wir alle dieses großartige Weltraumepos erleben dürfen. Er selbst hat sich von STAR-GATE etwas zurückgezogen, weil ihn andere Aufgaben in Anspruch nehmen, doch es wird immer sein Kind bleiben, dessen Weiterentwicklung er - hoffentlich - wohlwollend zusieht.

 

( co by Alisha Bionda, Margret Schwekendiek - BLITZ-Verlag)

 

 

 

Michael Schmidt :

Hallo Volker, stell Dich doch unseren Lesern kurz vor. Wer ist der Mensch hinter dem Namen Volker Krämer?

 

Volker Krämer:

Das ich ein Mensch bin, hast DU jetzt gesagt. Wollte ich nur festhalten. Also ... geboren 1955, normaler Hauptschulweg bis zur 10.Klasse (inklusive der damals eingestreuten Kurzschuljahre...so ein Blödsinn!), mit 14 in die Buchdruckerlehre. Dann einige Jahre als Buch-, später Offsetdrucker-Geselle bei mehreren Druckereien. Irgendwann hatte ich dann die Nase davon gestrichen voll, habe mich mit einem Freund gemeinsam selbstständig gemacht. Frag jetzt nicht, in welcher Branche. Frag besser in welcher Branche wir nicht gewurstelt haben. Verheiratet bin ich seit 1982 mit Bärbel - hey, dass sie mir über den Weg gelaufen ist, halte ich noch heute für den größten Glücksfall meines Lebens. Ich wohne nach wie vor in Gelsenkirchen - mitten im Ruhrgebiet also. Ehrlich gesagt möchten Bärbel und ich auch nirgendwo anders leben. Einen "zweiten Wohnsitz" haben wir auch: Im Hochsauerland, ganz in der Nähe von Schmallenberg, haben wir gemeinsam mit meinem Schwager und einem gemeinsamen Freund ein Haus gemietet, in dem wir

oft an den Wochenenden WG spielen. Aber leben könnte ich dort nicht so wirklich - ich bin Städter durch und durch.

 

Michael Schmidt :

Zusammen mit Werner Wilbert gründetest Du 1986 den Merkur Verlag und brachtest die Heftserie STAR GATE heraus. Wie kam es dazu, welche Voraussetzungen hattet Ihr und wie siehst Du diese Zeit im Abstand von 17 Jahren betrachtet?

 

Volker Krämer:

Werner Wilbert und ich sind Schulfreunde. Als SF-Fans haben wir oft unsere Ideen gesponnen. Da Wilbert schon immer einen Drang zum Unternehmertum hatte, träumte er immer von einem eigenen Verlag. Na ja, 1986 haben wir den Traum halt umgesetzt. Unsere Startvoraussetzungen kann ich rasch beschreiben: Wir hatten beide Null-Ahnung von der Materie! Klasse, nicht wahr? Aber ich bin ja als hartnäckig verrufen, habe mich also eingearbeitet, habe Kontakte gesponnen. Irgendwie ging es dann ja auch los. Das STAR GATE schon so bald wieder eingestellt werden musste, hatte ganz andere Gründe, denn ich habe es schon vor 17 Jahren gesagt und wiederhole es auch heute noch: Wir wurden von den Pressegrossisten in Deutschland boykotiert. Punkt und aus! Entweder nahmen sie

STAR GATE erst überhaupt nicht in ihr Programm auf, wenn doch, dann wurden die Romane ganz einfach nicht verteilt. Die wenigen, die das doch gemacht haben - und dort wurde STAR GATE auch ausgezeichnet verkauft - haben unsere Rechnungen dann meist einfach nicht bezahlt. Das hält keine Firma lange durch. Es ist jetzt tatsächlich schon beinahe 17 Jahre her, aber wenn ich mir das Jahr 1986 so rückblickend betrachte, dann hatte es für mich nur ein positives Ergebnis. Und damit meine ich ein paar Freundschaften, die durch STAR GATE entstanden sind. Äh ... ein paar Feindschaften übrigens auch. Es gibt immer wieder Menschen, die einen völlig falsch verstehen WOLLEN. Was soll's - ich kann damit leben. Aber die Freundschaften, die ich angesprochen habe, halten bis heute.

 

Michael Schmidt :

Als ihr auf Grund von Vertriebsproblemen STAR GATE einstellen musstet, war das ein harter Schlag. Trotzdem hast Du danach den Verlag Volker Krämer gegründet und einen zweiten Anfang versucht? Heutzutage ist es ja üblich, über den Direktvertrieb zu gehen! Bist Du so etwas wie ein Vorreiter für die Branche? Und wie waren Deine Erfahrungen?

 

Volker Krämer:

Erfahrungen - die interessieren sicher heute niemanden mehr. Ich habe irgendwie auch schon zu oft darüber berichtet. Nur soviel will ich sagen. Neben meiner Firma, die ich damals betrieben habe, wurde die Arbeit an STAR GATE irgendwann ganz einfach zuviel. Ich konnte damals ganz einfach nicht mehr. Heute gibt es da ja auch ganz andere Möglichkeiten. Und ob ich Vorreiter war? Mich würde keine Pferderücken tragen ... ich bin Tierfreund. Nein,- so sehe ich das überhaupt nicht.

 

Michael Schmidt :

Immer wieder kommen Gerüchte auf, dass Roland Emmerich für seinen Film STAR GATE Deine Heftserie als Vorbild genommen hat.  Was ist an dieser These dran und inwieweit gibt es Ähnlichkeiten?

 

Volker Krämer:

Also ich habe nicht das Geld um mich gegen etwaige Klagen von gewissen Seiten wehren zu können. Von mir also keinen Kommentar dazu. Lest die Romanhefte - bzw. den Nachdruck beim Blitz-Verlag. Jeder soll sich da eine eigene Meinung bilden.

 

Michael Schmidt :

Meines Wissens nach waren Deine ersten größeren Veröffentlichungen im Wilbert-Verlag ( John Coan). Wie kam es dazu?

 

Volker Krämer :

Ich habe für den Verlag Wilbert einen John Coan-Band geschrieben. Nicht mehr und nicht weniger. Mit dem Serienkonzept hatte ich nichts zu schaffen. Das war alles ganz allein Herrn Wilberts Ding. Warum er die Serie nicht fortsetzt wird sicher die nächste Frage sein, oder? So wie ich es weiß, hat er auch nicht mehr ansatzweise die Zeit sich darum zu kümmern. Mehr kann ich da auch nicht sagen. Wie es zu meinem COAN-Buch kam? Ganz einfach - Wilbert hat mich gefragt, ich habe genickt - fertig.

 

Michael Schmidt :

Mittlerweile gehörst Du zum Stamm der Professor Zamorra-Autoren. Ist es schwer in eine schon so lange bestehende Serie einzusteigen? Wie groß ist Dein Einfluss auf die Serie?

 

Volker Krämer:

Siehe meine letzte Antwort: Ganz einfach - Werner Giesa hat mich gefragt, ich habe genickt - fertig. Klingt unglaubwürdig? Es war aber tatsächlich so. 1986 habe ich für STAR GATE vier Autoren zu einer ersten Konferenz geladen. Dabei war (neben Frank Rehfeld, W. Hary und dem heutigen RHODAN-Autor Uwe Anton) Werner Giesa, der ja auch die Folgeromane von STAR GATE nach Heft 12 geschrieben hat. Von diesem Tag im Februar vor 17 Jahren sind Werner und ich Freunde. Mit dem Wort "Freund" ist man oft vorschnell bei der Sache, aber in diesem Fall darf ich es wirklich verwenden. Bei einem Telefonat im Dezember 2001 hat Werner so ganz beiläufig zu mir gesagt: "Wie wäre es - möchtest Du nicht einmal einen ZAMORRA schreiben? Als Gastautor, meine ich?" Mir ist damals beinahe der Hörer aus der Hand gefallen, aber so hat das tatsächlich angefangen. Es ist sicher nicht so einfach in eine Serie einzusteigen, bei der man mehr als 700 Romanhefte "im Nacken" hat, aber ich bin - wie schon erwähnt - hartnäckig. Okay, ich habe meinen ersten ZAMORRA geschrieben, mir mehr als einen Rüffel abgeholt und gedacht, das war es jetzt. Aber dann wollte Werner ein zweites Manuskript von mir haben. Mehr noch - er bot mir das zweite Buch der beim ZAUBERMOND-VERLAG erscheinenden Hardcover-Ausgabe des guten Professors an. MIR!

Das dritte Romanheft folgte dann ... usw...usw... Wenn Werner heute sagt, der olle Volker Krämer ist Stammautor beim Zamorra, dann schwillt mir der Kamm, das sage ich Dir. Und meine Frau befestigt regelmäßig Bleigewichte an meinen Füßen, damit ich nicht vor Stolz den Boden unter den Beinen verliere. Würde Beulen am Kopf geben, denn die Wohnungsdecke ist relativ niedrig. Du darfst mir

glauben, dass ich damit nie gerechnet hätte. Und mein Einfluss auf die Serie - oh, eigentlich bin ich ja inzwischen der Chef dort...äh...Werner liest das hier womöglich... Ernsthaft: Werner freut sich über Co-Autoren, die eigene Ideen einbringen, die aber gleichzeitig teamfähig arbeiten können. Natürlich ist er der Boss - überhaupt keine Frage! Soll auch so bleiben - und niemand möchte es anders haben. Und er ist alles andere als ein Tyrann (dafür erwarte ich von ihm eine gute Flasche Kettenöl - wird von manchen Menschen auch Whiskey genannt). Den besten aller Kommentare, den man von ihm bekommen kann, ist ein kurzes aber herzliches "mach mal", wenn man ihm ein Exposé eingereicht hat. Das ist so etwas wie der "Ritterschlag".

 

Michael Schmidt :

Du warst Verleger und Lektor, jetzt bist Du Autor. Ist diese Reihenfolge ein Vor- oder Nachteil? Kannst Du davon profitieren?

 

Volker Krämer:

Möchte ich nicht behaupten. Vielleicht ist es besser, wenn man nicht alle Seiten des Geschäfts kennt. Vielleicht grübelt man ab und an zu sehr - was wäre wenn...und überhaupt... - besser, man konzentriert sich auf eine Sache. Aber auch das kann ich nur von meiner Warte aus sagen. Jetzt bin ich Autor - mehr möchte ich auch nicht mehr sein. Einen Krämer-Verlag, oder so ähnlich, wird es sicher nicht noch einmal geben.

 

Michael Schmidt :

In früheren Zeiten warst Du im Fandom aktiv. Ist das immer noch so?

 

Volker Krämer:

Nein, irgendwann sind die allermeisten Kontakte abgebrochen. Ist aber nicht außergewöhnlich, denn im Fandom wächst immer wieder eine neue Generation nach. Kontakt zu einigen der "alten Recken" besteht jedoch noch immer - zu Dir etwa, zum Olaf Menke gelegentlich. Und natürlich meine wirklich enge Freundschaft zu Stefan Bayerl, dessen "MERLINS STERN"-Zines damals Top waren. Aber auch Stefan hat keinen Fandom-Kontakt mehr.

 

Michael Schmidt :

Was erwartet uns von Dir neben deinen Romanen zur Professor Zamorra - Serie noch in der Zukunft?

 

Volker Krämer:

Sag Du es mir, denn ich habe jetzt noch keine Ahnung. Also los - heraus damit. Du weißt es auch nicht? Mist ...

 

Michael Schmidt :

Wenn Du für deine berufliche Zukunft einen Wunsch frei hättest, wie würde dieser aussehen?

 

Volker Krämer :

So etwas soll man ja eigentlich nie öffentlich von sich geben, sollte es für sich behalten. Aber gut, ich will es Dir verraten. Da ist und bleibt der Traum, irgendwann einmal vom Schreiben leben zu können. Träumen darf jeder. Aber meine Träume kreisen nicht nur um den Beruf, denn ich wünsche mir nichts mehr, als dass mein Umfeld so bleibt, wie es jetzt ist. Familie und Freunde ... ich träume, dass sie gesund bleiben. Und davon, dass wir alle in einer Welt leben dürfen, die nicht von Truppenaufmärschen, UN-Resolutionen und Krieg beherrscht wird. Dummheit und Machtmissbrauch kotzen mich an. Entschuldige die harten Worte, aber so sehe ich das. Offensichtlich glauben einige wenige Menschen, sie wüssten was für die gesamte Menschheit gut ist und wollen es mit Gewalt in die Realität umsetzen. Die Machtblöcke werden von den Erstarrten regiert. Und wir alle haben zu leiden, wenn die es so wollen. Ich finde das schier unerträglich.

 

Michael Schmidt :

Als letzte Frage, was würdest Du als alter Hase den jungen Verlegern und Autoren mit auf den Weg geben?

 

Volker Krämer :

Alter Esel würde die Sache besser treffen. Will wirklich irgendjemand einen Rat von einem, der seinen Verlag - wodurch auch immer - in den Sand gesetzt hat? Bestimmt nicht. Ohne mutige Menschen, die sich ins kalte Wasser des Verlagwesens wagen (in dem es von Haien nur so wimmelt...), würde irgendwann alles stagnieren. Einziger Rat - Risiko gut kalkulieren! Nicht die Existenz aufs Spiel setzen. Alles, nur das nicht! Mut ist eine prima Sache, doch er darf nicht die Vernunft verdrängen. Und jungen Autoren kann man doch nur Durchhaltewillen, echte Hartnäckigkeit, Kreativität, Neugier und eine große Portion Glück wünschen. Du liebe Zeit ... ich rede hier genau wie die Menschen, die ich früher immer zum Asmodis gewünscht habe. Also halte ich jetzt meinen Schnabel. Danke für Deine freundlichen Fragen, lieber Michael.

 

( Redakteur: Michael Schmidt ), SONO 1, http://www.fantasyguide.de

 

 

 

 

INTERVIEW MIT MARGRET SCHWEKENDIEK

 

geführt von Carsten Kuhr, http://www.phantastik.de

 

 

 

Margret Schwekendiek ist dem Leser phantastischer Literatur insbesondere von ihrem Roman DHUUL SUCHE bekannt. Davor hat sie hauptsächlich in den Heftreihen Mitternachtsroman bei Bastei, Irrlicht, Spuklicht, Gaslicht bei Kelter, wie auch im Bereich allgemeiner Liebesroman in beiden Verlagen publiziert. Die Fortführung der bereits legendären STAR-GATE Serie, die nach einigem Hin- und Her zwischenzeitlich im Kaegelmann'schen BLITZ-Verlag Gestalt annimmt, gibt uns willkommenen Anlass einmal das Gespräch mit der Autorin zu suchen.

 

CK:

Liebe Margret, nachdem es bislang von Dir leider noch keine Internetseite gibt, möchte ich Dich bitten, Dich unseren Lesern einmal kurz selbst vorzustellen. Wer verbirgt sich hinter dem Namen Margret Schwekendiek?

 

MS:

Eine Frau von 47 Jahren, die nach dem Tod des Ehemannes und der Tochter erst richtig zum Schreiben gekommen ist. Ich habe vor Ehe und Kindern eine Ausbildung zur Buchhalterin gemacht (ein sehr trockener Beruf für jemanden mit meiner Phantasie), habe dann aber früh geheiratet und meine Kinder großgezogen. Heute lebe ich, zusammen mit meinem ältesten Sohn, in einem kleinen Ort in der Nähe von Paderborn in einem schönen alten Fachwerkhaus und genieße es, mir meine Zeit relativ frei einteilen zu können. Hobbies habe ich sogar auch noch. Ich mag antike Geschichte, gute Bücher jeder Couleur, das Zusammensein mit Freunden - und ich spiele leidenschaftlich gern. Das kann ein Computerspiel sein wie Pharao z. B., aber auch Trivial Pursuit oder Monopoly, einfach alles, wobei man abschalten und Spaß haben kann. Ausserdem bin ich ein Fan von guten Filmen, was die meisten Action-Kracher ausschließt. Ich schätze das psychologische Duell mehr als das mit den Waffen.

 

CK:

Deine Vita lässt mich darauf schliessen, dass Du es im Leben nicht einfach gehabt hast. Witwe, 3 Kinder, die grosszuziehen waren - liess das Zeit für Bücher, fürs Lesen, bietet Dein Leben Dir event. auch Ansatzpunkte für Deine Romanhandlungen?

 

MS:

Ich lese leidenschaftlich gern, wenn mir die Zeit dazu bleibt, was nicht immer der Fall ist. Eine Freundin definierte das neulich so: "Du hast keine Zeit dazu, du läßt lesen." Das paßt. Ansatzpunkte, doch ja, die gibt es. Manchmal ist es schon so, dass ich aus Erinnerungen, guten oder schlechten, eine Szene kreiere. Das ist meine Art mit Schicksalsschlägen fertigzuwerden. Aber ich gehe nie soweit, dass ich direkt einen Schlüsselroman schreibe. Es kann allerdings auch vorkommen, dass ich mich über jemanden furchtbar ärgere, und der wird dann - in abgewandelter Form - irgendwo "verbraten". Meist kommen meine lebenden Vorbilder allerdings gut weg, wie diejenigen bestätigen können, mit denen ich das gemacht habe.

 

CK:

Schreibst Du auch wegen des schnöden Mammons (musst Du vom Schreiben leben), oder ist das mehr willkommenes Zubrot? Kannst Du in wirtschaftlich angespannten Zeiten vom Schreiben für Heftverlage und kleine Nischenverlage überhaupt leben? Kann man sich als Autor bei Jörg eine goldene Nase verdienen?

 

MS:

Nun, mittlerweile lebe ich hauptsächlich vom Schreiben, ein Idealzustand. Ich konnte und durfte mein Hobby zum Beruf machen. Aber wenn Du es so willst, ich muss vom Schreiben leben, sparsam, aber es geht. Eine goldene Nase verdienen sich wohl die wenigsten, ich gehöre nicht dazu, doch ich bin zufrieden - was nicht heißt, daß es nicht doch besser werden könnte und dürfte.

 

CK:

Deine Bibliographie weist Veröffentlichungen in "Groschenheften" auf - ein Begriff, der Dich reizt - warum eigentlich?

 

MS:

Der Begriff "Groschenheft" ist abwertend und suggeriert für viele Leute noch immer, dass hier etwas lieblos zusammengeschustert wird, das weder Hand noch Fuß hat. Ich persönlich - und ich glaube, ich spreche da für die meisten meiner Kollegen in diesem Bereich - arbeite auch an einem Heftroman hart. Da wird recherchiert, und es wird durchgängig der rote Faden geknüpft, die Logik

muss vorhanden sein, und auch in einem Heftroman lässt sich Ungewöhnliches aufgreifen, ohne total ins Kitschige und Absurde zu verfallen. Wer auch immer diesen Begriff benutzt soll sich, bitte schön, hinsetzen und es selbst schreiben, dann wird er schon sehen, dass ein Groschenroman genauso viel Arbeit und Spaß machen kann wie ein dickes Buch. Und dann wird er wohl nicht wieder eine derart abwertende Formulierung benutzen.

 

CK:

Wo hast Du begonnen Deine ersten Romanhefttexte zu veröffentlichen?

 

MS:

Angefangen habe ich bei Bastei mit einem Bergroman, nach einiger Zeit wurde mir das etwas zu einseitig, um nicht zu sagen, zu langweilig. Da kamen dann Liebesromane und auch die sogenannten Spannungsromane für Frauen dazu. Als dort die Redakteurin wegging, stimmte irgendwie die Chemie nicht mehr zwischen uns. Das ist jetzt bei Kelter ganz anders, da schreibe ich auch weiterhin

Heftromane, und ich denke, wir haben alle viel Spass daran. Nun, dann kam die Arbeit an Larry Brent im BLITZ-Verlag, die mir große Freude macht, weil sie das Ungewöhnliche fordert, und außerdem schreibe ich auch an Raumschiff TITAN mit, ebenfalls SF bei BLITZ, bei dem ich meine Phantasie noch weiter austoben kann. Das alles ist so wunderbar vielseitig, dass nie wieder Langeweile

aufkommt, weil ich ganz einfach zwischen den Genre hin und herspringen kann.

 

CK:

Wie hast Du Einstieg in die so ganz eigene "Materie SF" bzw. "Grusel" gefunden, hattest Du selbst schon vorher SF / Grusel-Romane gelesen, oder war dieses Sub-Genre neu für Dich?

 

MS:

Ich habe als Kind angefangen, SF zu lesen, Hans Dominik, Jules Verne, Perry Rhodan, dazu kamen die klassischen Gruselromane von Poe, ETA Hoffmann usw. Und auch die ganz frühen Larry Brent Romane waren mir nicht fremd. Damals hätte ich nicht geglaubt, daß ich selbst mal dazugehören könnte. Also, neu war da eigentlich nichts für mich.

 

CK:

Ist es nicht sehr schwer als neue Stimme Gehör zu finden, und bei den Verlagen eine Chance zu bekommen? Wie gelang Dir der Einstieg? Bist Du mit dem bislang Erreichten zufrieden? Schreibst Du gerne Romanserien, oder reizt es Dich einmal den grossen MS-Roman zu verfassen?

 

MS:

Es war und ist nicht einfach als Neuling, aber ich denke, das wird auch woanders ebenso sein. Hier spielt es sich nur eben im Licht der Öffentlichkeit ab, und ich glaube, hier ist es noch wichtiger als anderswo, einen Fürsprecher zu haben.

 

CK:

Wer war denn Dein Fürsprecher? Hast Du einen literarischen Agenten?

 

MS:

Agenten habe ich keinen, brauche ich bisher auch nicht. Aber wenn sich da jemand meldet, der ein gutes Angebot macht.... Reden kann man über alles. Und mein erster Fürsprecher war damals Wolfgang Kehl, der bei Bastei ein gutes Wort für mich einlegte. Vieles hat sich dann selbst entwickelt, weil ich, wie ich hoffe, gute Qualität liefere, die für sich selbst spricht. Ausserdem liefere ich pünktlich, Termine zu überziehen ist mir ein Greuel.

 

CK:

Wie dürfen wir uns Deinen Schreibprozess vorstellen - entwirfst Du, nach der Recherche ein Expose, oder lässt Du Dich von der Muse treiben und beschäftigst Deine Tastatur? Wo und wie recherchierst Du Deine Daten?

 

MS:

Unterschiedlich. Oft ist erst einmal eine Idee da, aus der sich ein Expo formt. Dann beginnt die Recherche, in vielen Büchern, die ich zuhause horte, im Internet, manchmal auch bei Leuten, die es besser wissen als ich. Bei vorgegebenen Expos denke ich nicht offen darüber nach, ich lese den Text und lege ihn zur Seite. Oft genug fange ich dann einfach an, und die Ideen fließen beim Schreiben. Ich bastele also nicht erst stundenlang herum, dann habe ich nämlich schon verloren. Die Worte sind da, ich muß nur zulassen, dass sie auch herauskommen. Beim Schreiben selbst habe ich die Eigenart, daß ich von Hand vorschreibe. Irgendwo in eine Ecke gekuschelt, meist mit guter Musik im Hintergrund. Diese Texte diktiere ich später über ein Sprachprogramm in den PC, dabei kontrolliere ich mich selbst. Habe ich zu viele Wiederholungen in den Wörtern, ist der Text flüssig, habe ich nicht irgendwo eine

Kleinigkeit ausgelassen. Es mag auf den ersten Blick umständlich wirken, ist aber für mich sehr effektiv und schnell. Zufrieden mit dem Erreichten bin ich niemals, es gibt noch etwas besseres zu schreiben, immer noch andere Ideen, die ausgearbeitet und weiter durchdacht werden wollen, immer noch ein Einfall, der sich förmlich aufdrängt. Stillstand ist Rückgang. Aber ich schreibe gerne Serien, warum auch nicht? Und der große Roman reizt jeden. Meiner ist ja auch schon fast fertig, jetzt muss ich nur abwarten, bis er auch erscheinen kann. Er liegt bei Jörg Kägelmann vor. Da aber die Zeiten im Buchhandel augenblicklich nicht so gut sind, werde ich mich wohl noch etwas gedulden müssen.

 

CK:

Kannst Du uns etwas vom Inhalt andeuten - um was geht es da denn so?

 

MS:

Der Roman ist eine Lebensbeschreibung, gleichzeitig das Geschichtsbuch einer fiktiven Welt. Eorin von Delkagon ist die Hauptperson der Geschichte. Sie erzählt selbst und beginnt mit ihrem Eintritt in die Gemeinschaft, einer Art Orden, wo sie zur Magiepriesterin ausgebildet werden soll. Alle Mitglieder dieser Gemeinschaft sind parapsychisch begabt und lernen ihre Kräfte zu entwickeln und

zu beherrschen, je nach Veranlagung. Eorin schildert ihre schwere Anfangszeit, die ihr durch den Mentor Darras nicht einfach gemacht wird. Sie hat Auseinandersetzungen mit ihm, und besonders die Gebote des Gehorsams und der Demut fallen ihr sehr schwer. Doch gerade durch diese Auseinandersetzungen lernt sie sehr schnell, obwohl sie noch nicht begreift, was sie alles mit ihren

Kräften tun kann. Sie hat auch noch keine Ahnung, dass sie diejenige ist, welche die stärkste Begabung aller Magiepriester aufweist. Diese Tatsache lernt sie erst im Laufe der Zeit und wird dadurch in teilweise gefährliche Abenteuer verwickelt, die in wahre magische Kämpfe ausarten.

 

CK:

Was liest Du selbst am liebsten, welche Autoren haben Dich beeinflusst, und was für eine Art von Romanen würdest Du am liebsten veröffentlichen?

 

MS:

Ein guter Krimi kann mir Spaß machen, und auch ein phantasievoller SF-Roman, ebenso wie historische Romane. Das ist im übrigen so ein Traum von mir. Ich sammle Material über den Jesuitenpater Friedrich von Spee. Er war einer der ersten, der gegen die Hexenverfolgung aufgestanden ist, eine faszinierende Figur in der Geschichte. Irgendwann habe ich hoffentlich Zeit (und einen Verleger), so dass ich daraus ein Buch machen kann. Beeinflusst haben mich mit Sicherheit Marion Zimmer Bradley, aber auch Hanns Kneifel, J. R. R. Tolkien, Edgar Allan Poe, eigentlich alle großen Geister haben mir etwas gegeben, und dafür bin ich dankbar.

 

CK:

Wie unterscheidet sich für Dich als Autorin die Arbeit an einem Heftroman von der Arbeit an einer Buchproduktion?

 

MS:

Ein Heftroman hat relativ wenig Platz, die Handlungsstränge müssen sich rasch entwickeln und dann auch wieder logisch entwirrt werden. Und natürlich ist es eine Vorbedingung, dass am Ende Friede, Freude, Eierkuchen steht. Das ist durchaus verständlich, denn der Leser eines Heftromans will sich für einige Zeit entspannen und dann in den Alltag zurückkehren mit dem Gefühl, dass die

Probleme anderer Leute sich nicht sehr von den seinen unterscheiden, dass sie aber lösbar sind. Wenn Du so willst, sucht er die heile Welt, und er bekommt sie auch, diese Erwartungshaltung muss erfüllt werden. Ein Buch dagegen bietet viel mehr Platz zum Aufbau der Handlung und zur Charakterisierung der Protagonisten. Ich muss mich nicht beeilen, alles zu einem guten Ende zu bringen, denn gerade die Bücher in einer Serie wie STARGATE bieten vielfältige Möglichkeiten Fäden zu spinnen, die man erst viel später wieder verknüpfen muss. Ich muss auch nicht unbedingt ein fröhliches Ende haben, im Gegenteil, hier ist ja der Cliffhanger das Schöne, ich kann und darf die Leser neugierig machen auf mehr. Und ich kann meine Phantasie viel mehr fordern, einfach weil ich nicht in ein strenges Korsett gebunden bin. Trotzdem schreibe ich auch gerne einen Heftroman.

 

CK:

Wie kam es denn zu dem Kontakt mit BLITZ? Haben Jörg Kaegelmann bzw. Wilbert Dich angesprochen, oder hast Du Dich bei ihm gemeldet?

 

MS:

Nun, mit Jörg habe ich schon lange vorher zusammengearbeitet, durch die Vermittlung von Wolf-Peter Ritter hatten wir uns vor Jahren kennengelernt; und ich bin ihm dankbar, dass er mir zugetraut hat, eine einmal begonnene Sache neu zu erfinden. Denn genau das habe ich bei STAR-GATE tun müssen. Bei Wilbert war das anders, der hat sich bei mir gemeldet.

 

CK:

Stichwort STAR-GATE - Du hast bereits unter Wilbert für STAR-GATE zwei Romane verfasst, von denen dann aber erst einmal nur einer erschien. Dann kam das zunächst überraschende Aus für die Reihe. Wie sah das von deiner Warte aus?

 

MS:

Mehr als nur ein bisschen ärgerlich. Ich hatte sehr enge Vorgaben, was Termine und Expos anging, und ich habe das alles eingehalten. Dann aber gab es bei Wilbert Probleme, und von einem Tag auf den anderen war Schluss. War ich zuerst noch stolz den Roman "Dhuul-Suche" in den Händen zu halten, gab es plötzlich nichts mehr. Die Enttäuschung war riesig. Und dann, wie durch ein

Wunder, ging es bei Jörg weiter. Ich schrieb diesen Band völlig neu, obwohl ich mich auch weiterhin an das einmal vorgegebene Expo gehalten habe. Es wurde ein vollkommen anderer Roman, nein, vielmehr zwei Romane - besser, ausführlicher, phantasievoller. Volker Krämer, der natürlich noch die Oberhoheit führte, war begeistert und ist es noch.

 

CK:

Volker Krämer hatte die Serie damals konzipiert, Stammautoren waren u. A. W. K. Giesa, Frank Rehfeld, Uwe Anton und W.A. Hary. Nun sind m. W. keine der alten Autoren mehr an Bord, neben Dir schreibt PR Autor Horst Hoffmann mit. Wie kam es zu dem Austausch der Autorenriege?

 

MS:

Es ist m. E. immer schwierig in einer Buchserie eine größere Riege von Autoren zu haben, anders als bei PR zum Beispiel, wo es um Hefte geht, die in raschen Abständen erscheinen. Die Zeitabstände bei Büchern sind relativ lang; der eine Autor hat Zeit, der andere muss es dazwischenquetschen, ohne an Qualität zu verlieren. Ich weiß nicht, ob man hier von Zufall sprechen soll, aber es ergab sich

einfach, dass ich zum rechten Zeitpunkt da war und schreiben konnte. Und dass Volker mit meiner Arbeit zufrieden war. Da fand Jörg es besser, nicht so viele Autoren damit zu beschäftigen. Und zwischen den ersten Veröffentlichungen bis heute ist doch sehr viel Zeit vergangen, manch einer der alten Riege hatte vielleicht auch keine Zeit oder Lust mehr. Das kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall

finde ich es für mich persönlich bestens, dass alles so gelaufen ist. Das sage ich, ohne jetzt überheblich werden zu wollen. Ich freue mich einfach, dass es so kam.

 

CK:

Wie kam es zur Verpflichtung des Routiniers Horst Hoffmann?

 

MS:

Nun, Horst hat schon viele Jahre lang im SF-Bereich gearbeitet, er besitzt auf diesem Gebiet noch mehr Erfahrung als ich. Und Jörg meinte, zum einen wäre es gut, noch jemanden dabei zu haben, der kein Neuling auf diesem Gebiet ist. Zum anderen gibt es zwei Meinungen, die nicht immer übereinstimmen müssen, es befruchtet die gegenseitige Arbeit, man spornt sich gegenseitig an. Und

ich freue mich, mit diesem Kollegen zusammenzuarbeiten. Wir schließen uns kurz, wenn wir Ideen haben, wir tauschen uns aus, und wir verstehen uns gut. Das war eine hervorragende Entscheidung.

 

CK:

Du hast auch die Exposearbeit übernommen. Gab es da Abstimmungen mit Volker Krämer, oder hast Du ganz neu projektieren müssen? Gab es von Seiten des Verlages irgendwelche Vorgaben?

 

MS:

Natürlich stehe ich auch heute noch mit Volker in gutem Kontakt, ich höre auf das, was er vorschlägt und versuche es einzubinden. Ich bin bemüht, die Serie so weiterzuführen, als wäre sie noch immer in seinen Händen, und ich freue mich, wenn er zufrieden ist, aber das heißt natürlich nicht, dass ich der Serie nicht auch meine eigene Prägung aufdrücken möchte. Ich denke, das ist gut möglich, gerade, weil es bei SF unendliche Vielfalt gibt. Ich wäre auch gern bereit, von Lesern Anregungen zu erhalten, das kann auch sehr interessant sein. Vom Verlag aus gibt es hinsichtlich des Inhalts keine Vorgaben außer einer - es muss spannend und unterhaltsam sein.

 

CK:

Wo wird die Reise der STAR-GATE Reihe hingehen, kannst Du uns, ohne allzu viel zu verraten, einen kleinen Ausblick geben? In welchem Rhythmus werden die Paperbacks erscheinen, wer wird mitschreiben?

 

MS:

Wenn alles so läuft, wie die Planung es bis jetzt vorsieht, werden die Bücher alle zwei bis drei Monate erscheinen. Die kommenden vier Bände sind jedenfalls fertig, und Horst und ich hatten eine Menge Spass beim Schreiben. Es wird auch in Zukunft dabei bleiben, dass wir zwei die Romane schreiben, ein Zweierteam ist für dieses Projekt ideal. Wir führen unsere "Helden" quer durch die Milchstraße, wir verfolgen genetische Experimente, die ein reines Verbrechen sind, und wir lernen andere Völker und darin eingebettet faszinierende Persönlichkeiten kennen. Und wir werden versuchen die Geheimnisse der Sternentore, der Transmitter, zu erforschen. Das alles wird natürlich nicht ohne Gefahren und Abenteuer abgehen, und wir sind manchmal selbst erstaunt darüber, was wir alles miterleben. Ein guter Roman entwickelt sich trotz eines Expos beim Schreiben weiter, wir erleben selbst die Entstehung staunend mit. Und dieses Gefühl haben wir immer wieder gehabt. Deshalb sind wir sicher, dass auch die Leser zufrieden sein werden. Dabei wollen wir uns nicht in zu großen Entfernungen verzetteln, die Helden wie auch die Schauplätze sollen überschaubar bleiben.

Wir möchten gern, dass die Figuren der Romane dem Leser ans Herz wachsen, dass er sie als einen Teil seiner eigenen Welt akzeptiert und ebenfalls die Abenteuer miterlebt, so wie wir beim Schreiben.

 

CK:

Wie sieht Eure Planung aus, wird es mehrbändige Zyklen (wie viele Titel umfassend?)geben, oder sind eher Einzelromane vorgesehen?

 

MS:

Wenn Du so willst, stecken wir gerade mittendrin in einem Zyklus, und der dürfte mit Band 10 abgeschlossen sein, danach geht es weiter mit dem neuen Zyklus "Die dunklen Tore". Das heißt nun aber nicht, dass nicht auch jeder Band für sich allein stehen kann. Wir legen schon Wert darauf, auch einem Neueinsteiger das Lesen leicht zu machen. Er wird dann aber hoffentlich neugierig genug sein,

sich die anderen Bände auch zu holen.

 

CK:

Hast Du eine Mitspracherecht bzgl. der äusseren Aufmachung, der Titelbilder etc. der Reihe, wie bist Du mit dem fertigen Buch zufrieden?

 

MS:

Die Titelbilder werden nach unseren Vorgaben und Ideen gemacht, Horst und ich arbeiten auch hier zusammen, und der Zeichner, Emmanuel Hennè, richtet sich nach unseren Wünschen. Das ist schon fast zu schön, um wahr zu sein. Die äußere Aufmachung ist natürlich vom Verlag her vorgegeben, doch das Bild entsteht auf unsere Anregungen hin.

 

CK:

Wie unterscheidet sich Deine pers. Tätigkeit von der Mitarbeit z.B. bei TITAN oder LARRY BRENT?

 

MS:

Nun, bei Larry Brent haben wir abgeschlossene Geschichten im Horrorbereich. Da schreibe ich zwar auch das Expo, doch jedes Buch steht für sich allein, die Protagonisten sind Figuren, die schon lange bekannt sind, und bei denen schon vertraut ist, was sie können und was nicht. Und doch entdecke ich da immer wieder etwas Neues. Bei TITAN bekomme ich die Expos von Manfred Rückert, der sie übrigens sehr ausführlich und anschaulich gestaltet. Das macht er ganz großartig, und er überarbeitet auch das Manuskript, falls notwendig. Auch er ist für Ideen immer offen, als Autorin bringt man sich auch hier selbst mit ein. Nur ist das Team größer, jeder hat so seine Eigenheiten, ganz bestimmt auch ich. Aber gerade das bringt Vielfalt und Abwechslung.

 

CK:

Was können wir Leser für die Zukunft mal abgesehen von dem STAR-GATE Projekt von der Autorin Margret Schwekendiek Neues erwarten? Sind da Projekte spruchreif? Gibt es Pläne?

 

MS:

Geplant sind bei BLITZ weitere Romane für STAR-GATE, TITAN und auch ein Roman für die Fantasy-Serie MIDGARD, dazu ein paar Heftromane bei Kelter natürlich - und geplant sind sechs Hörspiele, die aus Heftromanen im Gruselbereich entstehen sollen. Aber dazu will ich noch nicht zuviel verraten. Das wird auf jeden Fall auch ein sehr schönes Projekt, auf das ich mich schon sehr freue. Frag mich in zwei Monaten noch mal, dann weiß ich mehr.

 

CK:

Wie bist Du bislang mit der Reaktion auf Deine Werke zufrieden? Gibt es ein Feedback über die Verlage, oder wie kommst Du überhaupt mit Deinen Lesern und Fans in Kontakt?

 

MS:

Mit den Lesern bisher leider fast gar nicht, da würde ich mich schon manchmal über eine Rückmeldung freuen. Aber vielleicht wird das bald anders, denn auf der BLITZ-Homepage werde ich als Redakteurin für STAR-GATE mit Email-Adresse genannt. Wer möchte, kann sich gerne melden (auch über den Verlag), ich werde bestimmt antworten.

 

CK:

Wie sieht so ein typischer "Arbeitstag" der MS aus? Wann und wo schreibst Du?

 

MS:

Ich bin ein notorischer Frühaufsteher (dafür fällt bei mir am Abend früh die Klappe), meist zwischen 4 und 5 stehe ich auf. Nach der ersten Tasse Kaffee und der Lektüre der Zeitung bin ich zu jeder Schandtat bereit und nehme das Schreiben in Angriff. Irgendwann am Vormittag kommt die notwendige Hausarbeit und das Alltagsgeschäft, und am Nachmittag geht es dann weiter, je nachdem,

wie die Ideen fließen. Zwischendurch kümmere ich mich um meine zwei Katzen und folge mitunter spontanen Einfällen, aus denen später dann mal wieder neue Romane entstehen können.

 

CK:

Und was unternimmst Du, um vom Schreibstress auszuspannen, um wieder Kraft zu tanken?

 

MS:

Schreiben natürlich. Zur Entspannung schreibe ich das, wofür ich vielleicht kein Geld bekomme, was mir aber selbst am Herzen liegt, wo ich keinen Vorgaben unterliege, und worüber ich niemandem Rechenschaft schuldig bin. Oder ich lese und tauche ein in die Welten, die andere Kollegen geschaffen haben.

 

CK:

Vielen Dank für das Interview. Wir wünschen Dir und Deiner Familie alles Gute, und uns weiter spannende Werke.

 

 

 

 

 

MARIO MORITZ

 

Ab Band 8 der Serie gestaltet Mario Moritz exklusiv Grafiken für jeden Titel.

 

Mario Moritz ist Jahrgang 60, verheiratet und hat 2 Töchter.

Bilder übten schon immer einen besonderen Reiz auf ihn aus, besonders wenn sie aus dem Bereich der Utopie kamen. So sammelte er anfangs Briefmarken mit SF-Motiven und zeichnete später Raumschiffe.

Eigentlich wollte er "Fremde Welten" irgendwann einmal mit Pinsel und Farbe zeichnen, hat sich da aber nie rangetraut. Erst durch den PC und die Vorstellung des Programmes BRYCE kam er dazu, seine "Visionen" relativ unkompliziert am Computer zu verwirklichen. Eine besondere Herausforderung stellt in diesem Programm die Konstruktion von Raumschiffen dar, da die Anzahl und Einsatzmöglichkeit der "Grundformen" nicht viel Spielraum zum "Bauen" lassen. Umso größer ist dann die Freude bei erfolgreicher Beendigung eines neuen Flugobjektes.

Für Fragen zum Thema Grafik und Bryce steht Mario Moritz gerne zur Verfügung.

 

Kontakt: http://www.sf-welten.de

 

©Mario Moritz

 

 

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